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 Der LAUSCHer
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Moderator

Beiträge: 9

15.01.2008 20:53
Rezi: Die schwarze Sonne (6) - Whitechapel antworten

Infos
Name: Die Schwarze Sonne - Whitechapel
Label: LAUSCH
Produziert 2007 von Günther Merlau
1 CD, etwa 60 Minuten
Empfohlen ab 16 Jahren


Inhalt
Klappentext:

Die Gründung des geheimnisvollen „Hermetic Order of the Golden Dawn“ im Jahr 1888 steht unter einem schlechten Stern. Der theosophisch/esoterische Orden ist im Besitz eines Artefakts, der einen bösartigen Einfluss auf die Mitglieder und ihr Umfeld nimmt. Adam Salton und Nathaniel de Salis sind wieder auf dem Weg nach England, um dort die Kontrolle über die fremdartige Macht zu bekommen. Zu Hilfe kommt ihnen Joseph Bell, der gerade in den mysteriösen „Whitechapel-Morden“ ermittelt. Doch ihr gemeinsamer Gegner ist mächtiger, als die drei Detektive erahnen können...

Die düstere Tradition der Schwarzen Sonne wird hier fortgesetzt. Für viele mag sich der Legendenmischmasch schon als zu abgehoben anhören. Dennoch wird genauso dies auf so hohem Niveau dargeboten, dass es trotzdem großen Spaß macht. Auch hat man, wenn man die Serie aufmerksam verfolgt hat, jetzt einen Überblick gewonnen, sodass die vielen Schauplätze keine Probleme mehr machen. Die Nazis mögen hier vielleicht etwas überzeichnet sein - Geschmackssache und Toleranzfrage. Man freut dennoch sich auf die nächsten Teile.

Hülle und Booklet
Ungewohnt hell präsentiert sich das Cover. Wie immer kann man im Booklet die Zeichnungen von Sabine Weiss bestaunen, nebst Sprecherlisten und Zitaten.

Personen
Sehr schön das Close-Up zu Bergers Geschichte, womit einem einiges geklärt wird. Auch Jules Verne taucht wieder auf. Auch Bram Stoker und Arthur Conan Doyle dürfen sich in den ''Club der toten Dichter'' einreihen ;-)
Der Name Whitechapel sagt auch schon etwas über den ''Special-Guest'' aus...

Sprecher
Adam Salton = Christian Stark
Nathaniel de Salis = Harald Halgardt
Richard Byrd = Rainer Schmitt
Arthur Salton = Stefan Brentle
Admiral Döritz = Carlheinz Heitmann
Richard Schirmacher/Abraham Stoker = Wolfgang Berger
Jules Verne = Konrad Halver
Michel Verne = Martin Schleiss
Joseph Bell = Günter Kütemeyer
Mac Gregor Mathers = Wolf Frass
Meister Crowley als Kind = Jonas Zumdohme
John Turner = Jochen Regelin
Weisthor = Michael Prelle
Alfred Kottas = Jan Vilbrandt
Florence Stoker = Hilla Fitzen
Inspektor Long = Stefan Bruss
Arthur Conan Doyle = Kim Frank
Jack (Lemur) = Jürgen Holdorf
Emily Crowley = Sabine Weiss
Nazi Soldat = Lutz Schneider
Nazi-Kurier = Jens Pfeifer
Helena Blavatsky = Dorothea Hagena
Henry Irving = Frank Gustavus
Robert Summers = Peter Tabatt
Hauptmann Richter = Thomas Birker

Diese Welle an Stimmen haut einen glatt um. Aber alle machen ihren Job gut, obwohl es gar nicht alle Schauspieler sind! Sabine Weiss zeichnet für gewöhnlich die Bilder in den Booklets, und Stefan Bruss und Jan Vilbrandt sind bekannt unter den Pseudonymen ''myxin'' und ''Jay'' bei http://www.experiment-stille.de .

Musik
Wie üblich sorgt Instrumentalmusik mit häufigen Dissonanzen für wohliges Schauern. Gekonnt zwischen den Szenen eingesetzt, runden sie das Gesamtwerk ab.


Geräusche
Routiniert werden Geräusche eingesetzt - man hat ja inzwischen auch etwas Übung! Durchaus passend und auf den geschichtlichen Zeitpunkt abgestimmt - fehlerlos, soweit ich das beurteilen kann.

Fazit
Das Hörspiel hält sich an die Vorgänger. Inzwischen kann das Hörspiel richtig genossen werden, weil der Überblick endlich da ist. Gute Fortsetzung - Es wird nie langweilig und macht Lust auf mehr.


 Sprung  

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